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Spaß haben, locker werden und Partys feiern.

 

Spaß haben, locker werden und Partys feiern. Alkohol ist in unserer Gesellschaft so fest verankert, dass man sich manchmal sogar rechtfertigen muss, wenn man nichts trinken möchte. Auch wenn der Alkoholkonsum in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern in den letzten Jahrzehnten merklich zurückgegangen ist, spielt er noch immer eine große Rolle, auch unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Und gleichzeitig rückt eine andere Droge immer stärker in den Mittelpunkt: Kaum etwas wird von Jugendlichen so leidenschaftlich und kontrovers diskutiert wie eine mögliche Legalisierung von Cannabis.

Aber welche Wirkung hat Cannabis auf Jugendliche und worin liegen die Gefahren? Gibt es überhaupt gute Gründe für eine Legalisierung? Wann wird Alkoholkonsum problematisch und welche kurz-, mittel- und langfristigen Folgen hat übermäßiger Alkoholkonsum?

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Genussmitteln aller Art setzt Aufklärung voraus – über Auswirkungen, über Suchtgefahr und strafrechtliche Konsequenzen. In diesem Sinne standen am UEG die Wochen vor den Sommerferien ganz im Zeichen von Suchtprävention:

Die 7. Klassen planten und feierten im Workshop „Tom und Lisa“ einen fiktiven 16. Geburtstag und wägten dabei die Vor- und Nachteile einer Party mit und ohne Alkohol ab und führten mit ihren Eltern Interviews zum Thema Alkohol. Dieser Workshop wurde von zwei Sozialpädagogen der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention durchgeführt.

In einem 90minütigen Gesprächskreis standen zwei Polizisten der Polizeidirektion Leer den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen Rede und Antwort rund um das Thema Cannabis.

Um auf die Gefahren sogenannter „K.O.-Tropfen“ aufmerksam zu machen, beschäftigen sich die 9. Klassen im Rahmen eines Workshops mit der „Droge im Glas“, die von der Kreisjugendpflege Leer durchgeführt wurde. Die unter dem Begriff „K.O.-Tropfen“ zusammengefassten Substanzen werden meist unbemerkt verabreicht, um einen anderen Menschen in einen willen- und hilflosen Zustand zu versetzen. Unter der Wirkung von „K.O.-Tropfen“ kommt es immer wieder zu Raub- und Sexualdelikten.

Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs empfingen klassenweise zwischen 2 und 8 Patienten der Suchtklinik Ahlhorn, um über mögliche Wege in die Sucht, über die Motivation aufzuhören und die Wege aus der Sucht informiert zu werden. Dabei legten die Patienten sehr eindrucksvoll ihre Suchtbiografien und ihre Zukunftspläne dar.

Hier noch ein paar Eindrücke:

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