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Neuer Beratungslehrer am UEG

JMocha Kopie

Wir haben ein Interview mit unserem neuen Beratungslehrer Herr Mocha durchgeführt, indem er sich vorstellt und uns interessante Fragen zu seiner neuen Tätigkeit beantwortet hat.

 

Interview mit Herrn Mocha

Frage: Was machen Sie als Beratungslehrer?

Antwort: Als Beratungslehrer sind wir, d.h. Frau Carstens und ich, für alle Schüler, Lehrer und Eltern da, die Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Wir helfen in allen Krisensituationen, die mit der Schule aber auch nur unmittelbar mit Schule zutun haben. Wenn eine Schülerin etwa Prüfungsangst hat oder z.B. die mündliche Note sich verschlechtert, können wir helfen. Wir helfen auch, wenn es zu Hause oder im Freundeskreis Probleme gibt.

Außerdem gestalten wir das Soziale Lernen in Jahrgang 5 und bauen in einem Team die Schulsozialarbeit auf, die es ab dem nächsten Schuljahr am UEG geben wird.

 

Frage: Wie sind Sie zu einem Beratungslehrer geworden?

Antwort: Beratungslehrer sind normale Lehrer an einer Schule, die eine zweijährige Zusatzausbildung abgeschlossen haben. Diese Ausbildung wird von der Universität Hildesheim organisiert. Ich befinde mich gerade mitten in dieser Ausbildung und habe daher jeden Mittwoch einen Seminartag in Aurich. Außerdem bin ich im Schuljahr insgesamt zwei Wochen (auch in den Ferien) auf Kompaktkursen. Inhaltlich erarbeiten wir rechtliche Grundlagen der Beratungstätigkeit, Kommunikationsmodelle, Grundlagen der Gesprächsführung, Lerntheoretische und systemische Modelle, psychologische Grundlagen bzgl. ausgewählter Themen (u.a. Trauer, Suizid, Mobbing, Lernstörungen).

 

Frage: Wenn man als Schüler bzw. Schülerin mit einem Problem zu Ihnen kommt, werden dann direkt die Eltern informiert?

Antwort: Ganz klare Antwort: NEIN! Beratung hat zwei Grundsätze: Beratung ist erstens freiwillig; ihr kommt als Ratsuchender zu uns, weil ihr es selber möchtet und kein anderer euch dazu zwingt. Beratung ist zweitens vertraulich; d.h., über die Dinge, die wir besprechen, wird kein anderer Mensch informiert (weder die Eltern oder Lehrer oder die Schulleiterin!), es sei denn, ihr möchtet es.

Natürlich gibt es ein paar wenige Ausnahmen, die aber verständlich sind: so muss auch ein Beratungslehrer z.B. die Polizei informieren, wenn ein Verbrechen stattgefunden hat oder die Eltern informieren, wenn das Leben ihres Kindes in Gefahr ist.

 

Frage: Was sind deutliche Unterschiede zwischen einem Beratungslehrer und einer „normalen“ Lehrkraft?

Antwort: Das ist eine gute Frage. Jeder Lehrer berät Schüler und Eltern. Ihr habt aber nach den Unterschieden gefragt. Der deutlichste Unterschied ist natürlich die zweijährige Ausbildung, in der wir vieles lernen, wodurch eine Beratung (noch) professioneller wird. Ich lerne gerade viele Techniken und Grundkenntnisse für die Beratung, die ich im normalen Studium nicht erarbeitet habe. Außerdem kann ich als Beratungslehrer einfacher die Möglichkeit einer Supervision für mich einfordern und mich weiter fortbilden. Ein zweiter großer Unterschied ist, dass ich als Beratungslehrer mehr Zeit für Gespräche mit Ratsuchenden habe. Außerdem haben wir ein Büro, um die Gespräche vertraulich und in gemütlicher Atmosphäre führen zu können.

 

Frage: Wann und wo kann man Sie erreichen?

Antwort: Mich (aber auch Frau Carstens!) kann man auf verschiedene Wege erreichen: Man kann mich direkt auf dem Flur oder im Lehrerzimmer ansprechen. Ich habe auch ein Büro im Altbau (Raum A07; bitte die Klingel im Flur verwenden). Telefonisch kann man mich im Büro (0491-9256216) oder über das Sekratariat (0491-92560) erreichen. Oft macht es aber Sinn, mir eine Mail zu schreiben (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Wir vereinbaren dann einen ersten Termin in meinem Büro und sehen dann weiter ...

 

 Vielen Dank für das Interview!

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