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Tu-Was-Gutes-Ag-Blog

 

Die Tu-Was-Gutes-Ag hat ein "Less-Plastic" Projekt gestartet. Die Teilnehmer wollen versuchen, den Plastikkonsum zu minimieren. Sie haben hierzu Blogeinträge verfasst. Weitere Einträge werden folgen...

 

Moin Leute,

mein Name ist Jannik. Ich bin 17 Jahre alt und gehe in die 11. Klasse. Ich nehme jetzt schon fast zwei Jahre an der Tu-was-Gutes-AG von Frau Röschenkemper teil und wir setzen uns gerade mit dem Thema „Plastik“ auseinander. Es ist erschreckend, wie viel Plastik wir produzieren - es sind etwa 220,5 kg pro Kopf in Deutschland und damit sind wir der Größte Verpackungsmüllproduzent in Europa. Und genau daran muss etwas geändert werden! Also haben meine Mitschüler und ich überlegt, wie wir alle etwas dazu beitragen können. So starteten wir ein kleines Selbstexperiment, in dem wir fünf Plastikartikel aus unserem Alltag gegen Sachen ohne Plastik ersetzt haben.

In meinem Fall waren es: Einweg-Flaschen wie (z.B. Mineralwasserflaschen), abgepacktes Fleisch,

Gemüse und Obst, Milch und Zahnpasta.

Einweg-Flaschen und Milchkarton wichen Glasflaschen - das war relativ einfach, da die meisten Supermärkte neben Plastik- auch Glasflaschen im Sortiment haben. Fleisch habe ich beim Schlachter um die Ecke in einer mitgebrachten Box gekauft, die wiederverwendet werden kann. Gemüse und Obst wurden einfach auf dem Wochenmarkt gekauft und anstatt in eine Plastiktüte kamen sie in einen Jutebeutel. Weil z.B. Bananen durch ihre Schale ja eh schon eine natürliche Schutzschicht haben, stellt sich mir die Frage: Wieso sollte man sie dann noch mal in Plastik abpacken?

Das schwerste war die Zahnpasta. Für diese habe ich ein Rezept aus dem Netz ausprobiert, doch dies war nicht wirklich gut. Also man hat einen großen Unterschied zur normalen Zahnpasta gemerkt und man sollte doch eher bei der normalen bleiben.

Mein erstes Fazit ist, dass es doch einfacher als gedacht war, bei einigen Produkten eine plastikfreie Alternative zu finden. Also es ist zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Noch so ein Projekt, bei dem es darum geht, Plastik aus seinem Alltag zu streichen? So ein Quatsch, mag sich der eine oder andere von euch nun denken, aber wieso denn eigentlich nicht? Es muss doch irgendwie möglich sein, ein wenig auf Plastik zu verzichten, ohne gleichzeitig auch noch auf ein gutes Stück Lebensqualität. Und wie das möglich ist, darüber machen wir uns in der Tu-was-Gutes-AG Gedanken. Und ich, als recht neuer Teil dieser Arbeitsgemeinschaft, namentlich Jan-Luca, wäre ohne die ganzen wirklich vielversprechenden Ideen der Anderen wahrscheinlich nicht einmal über den simplen Gedanken, auf PET-Flaschen zu verzichten, hinauskommen.

Aber auch mit dieser Inspiration fällt es mir ziemlich schwer, mich von all diesen doch eigentlich ziemlich praktischen Alltagsgegenständen loszusagen. Daher bedarf es zunächst einmal einer Art Bestandsliste. Eine Liste darüber, was ich überhaupt alles aus Plastik besitze. Den genauen Inhalt der Liste erspare ich euch an dieser Stelle lieber, ich kann euch aber verraten, dass sie weit über Plastikflaschen hinausgeht, man denke einmal an Zahnbürsten oder sogar Klobürsten...

Schon in dieser Planungsphase bin ich, trotz des gedachten Bewusstseins über die Lage, wirklich überwältigt davon, wie viel Plastik doch überall zu finden ist – und nein, ich lebe nicht in einem besonders verschwenderischen Haushalt, der keinen Wert auf die Umwelt legt. Es liegt ganz einfach daran, dass Kunststoffe sich so sehr in unseren Alltag integriert haben, dass es so scheint, dass es fast nicht mehr ohne geht. Aber schon der Verzicht auf PET-Flaschen trägt etwas dazu bei, unsere Umwelt und unsere Meere zu schützen. Denn jeder Schritt, ganz egal wie klein und unbedeutend er noch scheint, trägt zur Besserung bei. Und schon dieser Gedanke allein motiviert mich, meine Kunststoff-Zahnbürste durch eine Bambus-Variante auszutauschen.

Hi, ich heiße Paula und gehe in die 11 Klasse des Ubbo-Emmius-Gymnasiums. Ich bin 17 Jahre alt und Mitglied in der Tu-was-Gutes-AG. Zurzeit behandeln wir das Thema "Plastikfrei leben". Dazu wollen wir ein Experiment starten, in dem jedes Mitglied der TwG-AG auf bestimmte Plastik-Produkte durch nachhaltige Alternativen ersetzt.
Ich beginne damit Körpercreme und Make-up-Entferner durch Kokosöl zu ersetzen, Patronen von Kugelschreibern, anstelle des ganzen Stiftes nachzukaufen und Abschminktücher gegen Mikrofasertücher (waschbar) einzutauschen. Zudem habe ich schon vor dem Experiment anstatt von Duschgel ein einfaches Stück Seife verwendet und benutze zurzeit eine Bambuszahnbürste. Ich werde euch in den kommenden Wochen berichten, wie es mit dem Kokosöl und den Mikrofasertüchern klappt.

Hallo, mein Name ist Ina, 16 Jahre alt, und ich bin Mitglied der Tu-Was-Gutes-AG. Die startet nun ein vierwöchiges Experiment, in welchem wir versuchen, eine gewisse Anzahl an Alltagsgegenständen aus Plastik zu ersetzen, um weniger dieses Rohstoffes zu verbrauchen. Ich habe vor, den mutigen Versuch zu wagen, statt Duschgel und Haarshampoo nun nur ein Stück "Mehrzweck"-Seife zu nutzen, das man für wenig Geld im Internet erwerben kann (hier in Leer gibt es sowas meist leider nicht im Handel). Die hält nicht nur länger, sondern besteht zumeist auch aus natürlicheren Inhaltsstoffen als ein Duschgel oder Shampoo aus dem Super- oder Drogeriemarkt. Es riecht dann zwar nicht mehr zwingend so intensiv - wie denn auch! - aber das ist mir in Hinblick auf meine Umwelt herzlich egal. Abschminktücher und Hautpflegeprodukte ersetzen mehrere von uns bald mit Kokosöl. Auch Zahnpasta kann man sich selbst herstellen; wobei man aber vorsichtig sein und lieber den Zahnarzt vorher fragen sollte. Ich bin gespannt, was ich mir da so zusammenmischen werde. Einen wiederverwendbaren Becher für meinen wöchentlichen Besuch bei der Kaffeerösterei habe ich schon lange und auch eine Trink- statt PET-Flasche und einen Jutebeutel statt einer Plastiktüte zu nutzen ist nicht sonderlich schwer. Ich freue mich auf dieses Experiment und hoffe, einiges daraus zu lernen und euch zeigen zu können!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

auch ich als Lehrerin werde selbstverständlich am Experiment teilnehmen und in Zukunft bestimmte Plastikdinge aus meinem Alltag verbannen. Für mich sollte das eigentlich sogar deutlich einfacher sein, da ich ja selbst für meinen alltäglichen Einkauf verantwortlich bin. In den kommenden Wochen werde auch ich darüber berichte, wie das so klappt.

Zunächst habe ich mich, wie meine Schüler auch, mit der Frage beschäftigt, in welchen Situationen ich besonders unnötig Plastikartikel verwende. Dabei fiel mir auf, dass ich häufig kein Getränk dabei habe und dann unterwegs eine PET-Flasche kaufe. Das ist der erste Punkt, an dem ich ansetzen möchte. Also, schnell meine wunderschöne Soulbottle-Glasflasche wieder aus dem Schrank geholt und morgens befüllt. Um ein wenig Abwechslung zu haben, gebe ich ab und an einfach ein paar Tiefkühl-Früchte oder etwas Zitrone ins Wasser, welches ich sowieso schon seit Jahren einfach selbst aufsprudele. Das geht einfacher als gedacht, allerdings wiegt die Glasflasche natürlich etwas mehr in meiner Tasche. Theoretisch gibt es hierfür auch leichtere Alternativen. Und falls ich sie doch mal vergesse, hat Eddy inzwischen ja auch einige leckere Getränke in Glasflaschen im Angebot. Auch bei allen anderen Getränken (z.B. Saft) war es übrigens kein Problem, diese in Glasflaschen zu bekommen.

Aber nicht nur bei uns fällt viel Plastik an, auch die Produkte für meinen Hund sind fast alle in Plastik eingeschweißt. Die Suche nach plastikfreiem Hundefutter war gar nicht so einfach – im Zoogeschäft meines Vertrauens gab es kein einziges. Also habe ich ein wenig im Internet gestöbert und bin auf ein Trockenfutter vom Bodensee gestoßen (Lakefields), die zwar auch keine vollständig plastikfreie Verpackung haben. Der Anteil ist aber zumindest so gering, dass die Verpackung im Altpapier entsorgt werden kann. Zudem wirbt die Firma mit Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, was selbstverständlich auch ein großes Plus ist. Und: dem Hund schmeckt es. Auch Kauartikel kann man in der Region problemlos ohne Plastik kaufen – Leckerchen gibt es bei allen größeren Anbietern in Futterbars, so dass man sie problemlos in Dosen oder Papiertüten abfüllen kann (oder man backt Kekse einfach komplett selbst) und Kauartikel kaufe ich einfach in einem kleinen Laden in Papenburg (Nicoles Futterküche), wo es einzelne getrocknete Produkte gibt, die man einfach in einem mitgebrachten Beutel transportieren kann.

Ihr seht, die ersten Schritte sind gemacht – nächste Woche berichte ich euch mehr.

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